8 Wildtiere, die antike Kulturen erfolgreich zähmten
Im Laufe der Geschichte ist es uns Menschen gelungen, wilde Tiere zu zähmen und zu domestizieren – viele von ihnen leisten uns bis heute wertvolle Dienste. Hunde werden beispielsweise gezüchtet, um Schädlinge aufzuspüren, uns vor Eindringlingen zu schützen oder einfach als treue Gefährten zu dienen. Lasttiere wie Kühe pflügen Felder und liefern Milch sowie Fleisch. In den Steppen Zentralasiens sind Pferde nach wie vor ein wichtiges Transportmittel. Früher fanden Gesellschaften jedoch auch überraschende Wege, mit wilden Tieren zusammenzuarbeiten, an die wir heute kaum denken würden. Hier sind acht verblüffende Allianzen zwischen alten Völkern und wilden Tieren.
Die alten Chinesen (Kormorane)
Im alten China erleichterten sich Fischer die Arbeit mithilfe des Kormorans, eines großen Wasservogels, der tauchend Fische fängt. Den Vögeln band man eine Schnur um den Halsansatz: Kleine Fische konnten sie weiterhin schlucken, größere blieben ihnen verwehrt. Diese größeren Fänge setzten die Vögel auf dem Floß ab, wo sie verkauft oder der Familie des Fischers gebracht wurden. Kormorane galten nicht nur als Arbeitskräfte, sondern oft als geschätzte Familienmitglieder, mit denen man sein ganzes Leben teilte. Man sorgte fürs Wohl der Vögel und belohnte sie mit kleineren Fischen für ihre Dienste.